Bronzeguß - Taranis Kelten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Bronzeguß

Handwerke

Nach der Bronze wurde eine ganze Geschichtsepoche benannt - die Bronzezeit.
Unsere keltischen Vorfahren verfügten über das geologische Wissen Mineralerze wie Kupfer und Zinn zu erkennen, die Metalle zu extrahieren und eine Mischung herzustellen, die wir Bronze nennen.
Funde zeigen eine vielfältige Verwendung bei der Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Schmuck, Schwertscheiden und beweisen handwerkliches Können  und künstlerische Fähigkeiten.


Nachgewiesen ist die Technik der „verlorenen Form“; auch Wachsausschmelzverfahren genannt.

Eine aus Wachs hergestellte Form wird mit Lehm ummantelt.
Beim Ausbrennen dieser Lehmform schmilzt das Wachs und hinterlässt einen Hohlraum, in den die Bronze gegossen wird.

Nach dem Abkühlen wird die Form zerschlagen und der Formling kann weiter bearbeitet werden. Oft kann ein detailgenaues Ergebnis erzielt werden, so dass nur noch Polieren mit Schachtelhalm (auch Zinnkraut genannt) notwendig ist.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü